Über den Verein

DJK WERDEN

Die Kürzel SG, TuS oder VfB vor einem Ortsnamen sagen dem Sportinteressierten etwas, die Abkürzung DJK macht da schon mehr Schwierigkeiten. Auch mit "Deutsche Jugendkraft" schafft man keine Klarheit, löst aber häufig Befremden aus, weil Erinnerungen an nationalsozialistische Begriffe wach werden. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Die DJK als werteorientierter Sportverband - 1920 gegründet - wurde von den Nationalsozialisten verboten, weil sie in ihr eine Gefahr für ihr eigenes Gedankengut und Vorhaben sahen. Nicht nur wegen des Verbotes, sondern vor allem wegen des Gründungsgedankens, den Menschen - nicht nur seine sportliche Leistung - in den Mittelpunkt der Verbands- und Vereinsarbeit zu stellen, hält die DJK an diesem Kürzel fest. Sie fühlt sich also - vor allem in ihrer Ausrichtung - immer noch der Gründungsidee verpflichtet und nicht zuletzt deshalb steht sie zu diesem traditionellen Namen.
Der sachgerechte Sport, die Gemeinschaft und die Orientierung an der christlichen Lebenseinstellung gehören unverändert zu den Säulen des Verbandes und jedes DJK - Vereins. Das ist durchaus ein hoher und selbstbewusster Anspruch, den die Verantwortlichen an sich und an die Vereinsmitglieder stellen. So lehnen wir grundsätzlich jede Form der Manipulation zur Steigerung der sportlichen Leistung, ob durch Drogen oder Geld, konsequent ab. Das ist gerade heute eine Einstellung, gegen die auch in Amateurvereinen häufig verstoßen wird. Die DJK Werden lehnt deshalb z. B. Spielereinkäufe oder -verkäufe grundsätzlich ab, nimmt aber andererseits gern alle Sportlerinnen und Sportler auf, die den Weg zu uns finden. Sport soll die schönste Nebensache der Welt bleiben und der Mensch der Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Dass eine derartige Einstellung viel Toleranz und auch Verzicht erfordert, müssen wir zu unserem Leidwesen immer wieder feststellen. Nach dem Aufstieg unserer Handballer in die Landesliga mussten wir z. B. sehr bald erkennen, dass ein Klassenerhalt nur durch gezielte Verstärkung möglich wäre. Der bewusste Verzicht auf "Einkäufe" war einerseits eine Anerkennung für jene Spieler, die den Aufstieg geschafft hatten, brachte aber auch den Abstieg in die Bezirksliga im gleichen Jahr mit sich.
Ähnliches wird etwa in der Schwimm-Abteilung deutlich. Bei der DJK gibt es gewiss nicht weniger Talente als beim WTB oder in anderen Vereinen. Der geringe (zeitliche) Trainingsaufwand führt allerdings dazu, dass unsere Schwimmerinnen und Schwimmer oft an ihre Grenzen stoßen und also nicht "große Meister" werden, dafür aber möglicherweise ein wenig unverkrampfter.

Struktur der DJK Essen-Werden

Derzeit besteht die DJK Essen-Werden aus drei aktiven Abteilungen: Badminton, Handball und Schwimmen. Das Badminton- und Handball-Training finden in der Sporthalle im Löwental statt, das Schwimmtraining im Stadtbad Werden. Nähere Informationen finden sich auf den Abteilungsseiten.

Die Anmeldung erfolgt direkt bei der Abteilung, der man beitreten möchte. Wer Mitglied in einer dieser Abteilungen ist, darf auch die Sportangebote der beiden anderen Abteilungen nutzen.

Jede Abteilung hat einen Abteilungsleiter bzw. Abteilungsvorstand, der sich um die sportlichen und finanziellen Belange der Abteilung kümmert. Der Vorstand des Gesamtvereins, dem auch die Abteilungsleiter angehören, nimmt die Vertretung des Vereins nach außen wahr. Er setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

  • Heinz Dressler (Vorsitzender Gesamtverein)
  • Alfred Krausenbaum (Abteilungsleiter Handball)
  • Daniel Schwarze (Abteilungsleiter Badminton)
  • Marc Drümecker (Abteilungsleiter Schwimmen)
  • Birgit Staudinger (Kassenwartin)
  • Klaus Bieker (Jugendleiter)